Nachhaltige Mobilität:

Zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept für den Lebens- und Wirtschaftsraum Aalen/Heidenheim

Das gemeinsame Anliegen der Partner des Mobilitätspaktes ist die Lösung von Verkehrsproblemen im Lebens- und Wirtschaftsraum Aalen/Heidenheim und die Verbesserung der Anbindung des Raumes an die benachbarten Wirtschaftsräume. In diesem Zuge werden Verbesserungsmaßnahmen in den Bereichen öffentliche Verkehrsmittel, Rad- und Fußverkehr sowie betriebliches Mobilitätsmanagement entwickelt. Essenziell ist dabei eine gute Vernetzung der Verkehrsmittel, um die Mobilitätswende in der Region Ostwürttemberg voranzutreiben. Bei der Strategie für eine bessere Mobilität im Raum zwischen Aalen und Heidenheim werden innovative Ansätze, wie z. B. die Förderung von umwelt- und klimafreundlichen Antrieben oder der Ausbau von Sharing-Angebote genutzt.

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Ortsübergreifende Projekte

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Aalen
Vernetzung

Mobility Hubs

Moderne Mobilitätsformen erfordern in Zukunft den Ausbau von Bahnhöfen zu zentralen Mobilitätsdrehscheiben. Mittels Mobility Hubs – einem modularen System von Mobilitätslösungen und -dienstleistungen, die aufeinander abgestimmt sind, soll dieses Ziel erreicht werden. Hierfür sind die Bahnhöfe Aalen, Oberkochen und Heidenheim geeignet.

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Aalen
ÖPNV

Brenzbahn

Die Brenzbahn zwischen Aalen und Ulm ist neben der Bundesstraße B19 die zentrale Infrastrukturachse im Wirtschaftsraum Aalen/Heidenheim. Die Unterzeichner verfolgen daher das gemeinsame Ziel einer zukunftsorientierten Angebotsausweitung im Personen- und Güterverkehr.

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Heidenheim
Innovation

Seilbahn

Seilbahnen wurden bislang überwiegend für touristische Zwecke in alpinen Gebieten eingesetzt. Mittlerweile rücken sie auch im urbanen Raum als Ergänzung oder Alternative klassischer Verkehrsmittel ins Blickfeld. So konnten sich Seilbahnen insbesondere in südamerikanischen und afrikanischen Metropolen als vollwertige Bestandteile der städtischen Verkehrssysteme etablieren. In Deutschland gibt es bislang keine Erfahrungen mit urbanen Seilbahnen, die in den öffentlichen Nahverkehr eingebunden sind.

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Aalen
Innovation

E-Busse

Vor dem Hintergrund des Klimawandels spielen Elektrofahrzeuge in einem zukunftsorientierten Mobilitätskonzept eine zentrale Rolle. Um die europäischen CO2-Emisionsnormen bei LKW und Bussen einzuhalten, werden auch in diesem Bereich alternative Antriebe eine immer wichtigere Rolle spielen. Gemäß der „Clean Vehicles Directive“ der EU müssen beispielsweise bis 2025 45 Prozent der neubeschafften Busse saubere Fahrzeuge sein. Also Fahrzeuge, die nicht mehr mit Diesel, sondern beispielsweise mit synthetischen Kraftstoffen, Biokraftstoffen oder eben batterieelektrisch bzw. mit Brennstoffzelle angetrieben werden. In der Region Ostwürttemberg sind bereits E-Busse bspw. bei den Unternehmen Stadtbus Gmünd, OVA oder HVG im Einsatz.

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Heidenheim
Radverkehr

Radwegenetz im Ostalbkreis und im Landkreis Heidenheim

Trotz großer Anstrengungen im Ostalbkreis und im Landkreis Heidenheim bestehen noch Lücken und Defizite bei der Erschließung des Radverkehrspotenzials. Ziel ist es, ein flächendeckendes Radwegenetz im Gebiet des Mobilitätspaktes zu etablieren. Das Grundgerüst bietet das Landesradwegenetz „RadNETZ BW“, welches durch ein flächendeckendes Kreisnetz ergänzt werden muss. Neue überörtliche Netzelemente wie z. B. Radschnellverbindungen (RSV) bieten für den Alltagsverkehr – insbesondere für Berufs- und Ausbildungswege – eine attraktive Möglichkeit, auch längere Strecken zügig und sicher mit dem Fahrrad zurückzulegen und entlasten somit die stark frequentierten Pendlerstrecken. Es ist zu prüfen, wo im Zuge wichtiger Alltagspendlerachsen ein entsprechend hohes Potenzial besteht, um Verkehrsverlagerungen zugunsten des Radverkehrs zu erreichen (Foto: VM Baden-Württemberg, Valentin Marquardt).

Aktuelle Nachrichten zum Mobilitätspakt

Mobilitätspakt wird konkreter
Pressemitteilung

Mobilitätspakt wird konkreter

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Nach der formellen Unterzeichnung des Mobilitätspakts Aalen-Heidenheim am 30. Oktober 2020 wird die Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation im Wirtschafts- und Lebensraum Aalen-Heidenheim konkreter. Im Zeitraum vom 30. Oktober 2020 bis zum 3. Januar 2021 hatten Bürgerinnen und Bürger insgesamt 638 Anregungen und Wünsche für ein besseres und leistungsfähigeres Verkehrssystem über die Bürgerbeteiligung auf der Website des Mobilitätspaktes eingebracht. Ihre Anregungen werden nun im Rahmen von 6 thematischen Arbeitsgruppen ausgewertet. Hier die vollständige Pressemitteilung.

Erste Sitzung der AG ÖPNV
Arbeitsgruppe

Erste Sitzung der AG ÖPNV

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Am 3. Februar 2021 fand sich die Arbeitsgruppe ÖPNV zu ihrer ersten virtuellen Sitzung unter der Leitung von Landrat Dr. Joachim Bläse zusammen. Aus den Anregungen der Bürgerbeteiligung und aus der Mitte der Partner des Mobilitätspakts ergaben sich erste Ansatzpunkte für Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität. Neben mittelfristigen Maßnahmen, wie der Fortschreibung und Umsetzung der Nahverkehrspläne der beiden Landkreise, sollen auch kurzfristig erzielbare Verbesserungen für ÖPNV-Nutzer im Bereich Ticketing, Fahrplanangebot und Fahrpreisgestaltung umgesetzt werden. Im Zuge der Digitalisierung des ÖPNV können Verbesserungen bei der Fahrgastauskunft oder mit der neuen App CICO-BW erreicht werden. 

Erste Sitzung der AG Innovation und Vernetzung
Arbeitsgruppe

Erste Sitzung der AG Innovation und Vernetzung

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Unter der Leitung von Regionalverbandsdirektor Thomas Eble fand am 2. Februar 2021 das erste virtuelle Treffen der Arbeitsgruppe „Innovation und Vernetzung“ statt. Bei dieser Sitzung wurden Maßnahmen zur Verbesserung der räumlichen und digitalen Vernetzung der Verkehrsmittel beispielsweise in Form von Mobility Hubs besprochen. Die beteiligten Akteure verständigten sich zudem darauf, im Rahmen des Mobilitätspaktes eine gemeinsame Mobilitäts-App für die Region Ostwürttemberg zu entwickeln, die möglichste alle verfügbaren Mobilitätsangebote auf einer Plattform bündeln soll. Darüber hinaus wurde über die Möglichkeiten innovativer Verkehrsmittel wie Seilbahnen oder Lufttaxis diskutiert.

Zweite Sitzung der AG Betriebliches Mobilitätsmanagement
Arbeitsgruppe

Zweite Sitzung der AG Betriebliches Mobilitätsmanagement

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Die Arbeitsgruppe "Betriebliches Mobilitätsmanagement" hat am 5. Februar 2021 bereits ihre zweite virtuelle Sitzung abgehalten. Dabei ging es unter anderem um die Frage, unter welchen Bedingungen es sinnvoll wäre, die bereits aus dem Ostalbkreis zur Firma Zeiss bestehenden Werksverkehre auszuweiten und gegebenenfalls auch im Landkreis Heidenheim aufzubauen. Die AG diskutierte zudem, wie ein Wandel des Mobilitätsverhaltes hin zu mehr alternativen Verkehrsmitteln gelingen kann. Hier sollen nun konkrete Maßnahmen entwickelt werden. In der nächsten Sitzung geht es um Förderprogramme des Landes zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement.

Erste Sitzung der AG Schieneninfrastruktur und -betrieb
Arbeitsgruppe

Erste Sitzung der AG Schieneninfrastruktur und -betrieb

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Am 27. Januar 2021 fand die erste Sitzung der Arbeitsgruppe „Schieneninfrastruktur und -betrieb“ unter der Leitung von Landrat Peter Polta statt. Die hochrangig besetzte Runde mit Vertretern der am Mobilitätspakt beteiligten Partner und des Vereins Regio-S-Bahn Donau-Iller stimmte das weitere Vorgehen zur Verbesserung des Schienenverkehrs auf der Brenzbahn ab. Neben Maßnahmen zur Ausweitung des Angebots im Personenverkehr wurden auch die Themen Güterverkehr und Elektrifizierung besprochen. Außerdem sollen die weiteren Planungen und die Anmeldung des Gesamtprojekts in der Förderkulisse des Bundes-GVFG zügig vorangetrieben werden.

Erste Sitzung der AG Betriebliches Mobilitätsmanagement
Arbeitsgruppe

Erste Sitzung der AG Betriebliches Mobilitätsmanagement

anführungszeichen

Die Arbeitsgruppe „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ hat sich am 15. Januar 2021 zu ihrer ersten Online-Sitzung zusammengefunden. Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) umfasst alle Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen, um den von ihnen verursachten Verkehr zu lenken und möglichst zu verringern. Im Rahmen der Besprechung wurden die Ziele des BMM, Werksverkehre und Studien zum Mobilitätsverhalten der Mitarbeiter der Firmen Zeiss, Voith und Hartmann thematisiert. Weiterführende Informationen zum BMM finden Sie auf der Seite des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg.

Erste Sitzung der Koordinierungsgruppe
Koordinierungsgruppe

Erste Sitzung der Koordinierungsgruppe

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Am 11. Dezember 2020 fand die erste Sitzung der Koordinierungsgruppe statt. Das virtuelle Treffen wurde von Stefan Heß, Leiter der Abteilung für Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Stuttgart, geleitet. Die Koordinierungsgruppe hat eine Mittlerfunktion zwischen den thematischen Arbeitsgruppen der Fachebene und dem Steuerkreis, der unter der politischen Leitung des Landesverkehrsministeriums über konkrete Maßnahmen und Ziele im Mobilitätspakt entscheidet. Anfang 2021 sollen sich die Arbeitsgruppen konstituieren und ihre Arbeit aufnehmen, um konkrete Maßnahmen auf Basis der Bürgeranliegen zu entwickeln. Hier die vollständige Pressemitteilung.

Absichtserklärung Brenzbahn
Brenzbahn

Absichtserklärung Brenzbahn

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Auf Initiative des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann MdL üben Land, Region und Deutsche Bahn einen Schulterschluss, um wichtige Ausbauschritte und die Elektrifizierung der bisher durchgehend eingleisigen Strecke anzugehen. Dazu wurde am Freitag, 4. Dezember von den Beteiligten eine Absichtserklärung unterzeichnet. Diese Erklärung umfasst drei Infrastrukturpakete (Zweigleisiger Ausbau in den Paketen 1 und 2 sowie Elektrifizierung in Paket 3) und zeigt Perspektiven insbesondere zur Planung und zum Erreichen der betrieblichen wie infrastrukturellen Ziele auf. Hier die vollständige Pressemitteilung.

Mobilitätspakt unterzeichnet
Mobilitätspakt

Mobilitätspakt unterzeichnet

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Im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung wurde am 30. Oktober der vierte Mobilitätspakt im Land Baden-Württemberg unterzeichnet. Die ursprünglich in Präsenz geplante Veranstaltung in Oberkochen musste Corona-bedingt via Internet stattfinden. Aufgrund einer kurzfristig anberaumten Sitzung des Landtags konnten Verkehrsminister Winfried Hermann MdL sowie der Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch (SPD), der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Winfried Mack (CDU) und der Abgeordnete Martin Grath (GRÜNE) zu ihrem Bedauern nicht persönlich teilnehmen. Der Verkehrsminister war mittels einer vor der Veranstaltung aufgezeichneten Videobotschaft zugeschaltet. Hier die vollständige Pressemitteilung.

Gründungserklärung
Mobilitätspakt

Gründungserklärung

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Der Mobilitätspakt strebt mit einer Vielzahl kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen intermodale und vernetzte Lösungen für die bestehenden Verkehrsprobleme an. Im Rahmen des Mobilitätspaktes sollen Maßnahmen in den Bereichen ÖPNV/SPNV, Rad- und Fußverkehr, Motorisierter Individualverkehr, Schieneninfrastruktur und Betriebliches Mobilitätsmanagement entwickelt und umgesetzt werden. Grundsätzlich sollen durch die Verbesserung der Schnittstellen zwischen allen Verkehrsträgern Mobilitätsalternativen aufgezeigt werden. Lesen Sie hier die vollständige Gründungserklärung zum Mobilitätspakt.

Bürgerbeteiligung gestartet
Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung gestartet

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Vom 30. Oktober bis 20. Dezember sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt, Ihre Anregungen zur Verbesserung der Mobilität zu melden. Auf einer Karte können an den jeweiligen Orten mit Verbesserungspotenziale Pins gesetzt werden. Die Beiträge werden durch die Partner des Mobilitätspaktes freigegeben und können von anderen Besuchern der Seite bewertet werden. Im Anschluss werden die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung durch die Partner des Mobilitätspaktes ausgewertet und gegebenenfalls in konkrete Verbesserungsmaßnahmen überführt. Der Umsetzungsstand der Maßnahmen wird ebenfalls auf der Projektseite dokumentiert.

Zeitkarten im bwtarif
Tarif

Zeitkarten im bwtarif

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In Ergänzung zum bestehenden Sortiment aus Einzelfahrscheinen, Tageskarten und Kombitickets werden die neuen Zeitkarten im bwtarif ab 13. Dezember 2020 die heutigen Zeitkarten der DB in Baden-Württemberg ersetzen. Anders als diese schließen die Angebote des bwtarif auch die Nutzung von Stadt- und Straßenbahnen sowie Bussen am Start- und Zielort mit ein. Dank der finanziellen Förderung durch das Land werden die Zeitkarten im bwtarif außerdem oft spürbar günstiger sein als die heutigen Tarifangebote. Damit werden sie auch für viele Nutzerinnen und Nutzer interessant, die derzeit für Fahrten über die Verbundgrenzen hinweg mehrere Zeitkarten kaufen müssen. Weitere Infos auf bwegt.

DB Navigator für OAM/htv
Digitalisierung

DB Navigator für OAM/htv

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Ab sofort können die Kunden im Heidenheimer Tarifverbund (htv) und bei OstalbMobil (OAM) ihre Zug- und Bustickets entspannt und kontaktlos im DB Navigator und auf bahn.de erwerben. Die Kooperation zwischen der DB Vertrieb GmbH und dem htv ermöglicht den Kunden Einzelfahrten für Erwachsene und Kinder und das Tagesticket Single digital zu erwerben. Für den Verkehrsverbund OstalbMobil können im DB Navigator Einzelfahrschiene für Erwachsene und Kinder, sowie OstalbMobil-Tagestickets erworben werden. „Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie spielt ein zeitgemäßes und bargeldloses Bezahlverfahren eine immer wichtigere Rolle“, betont Peter Polta, Landrat des Landkreises Heidenheim. Bild: Deutsche Bahn AG/Max Lautenschläger

Statements zum Mobilitätspakt

Winfried Hermann
Minister für Verkehr Baden-Württemberg

Winfried Hermann

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„Der Mobilitätspakt Aalen/Heidenheim bringt alle wichtigen Akteure zusammen und bindet die Bürgerinnen und Bürger vor Ort aktiv ein. Die Klimaziele im Bereich Verkehr können wir nur mit einem neuen Mobilitätsverständnis erreichen. Im Mittelpunkt steht dabei ein nachhaltiges, vernetztes und für alle Menschen attraktives Verkehrsangebot. Im Raum Aalen/Heidenheim haben wir stark urbane und industriell geprägte Räume. Gleichzeitig gibt es aber auch Verkehrsbeziehungen, die weit in den ländlichen Raum hineinreichen. Unter diesen Bedingungen attraktive und nachhaltige Mobilitätsangebote zu schaffen, ist eine große Herausforderung.“ 

Wolfgang Reimer
Regierungspräsident des Regierungspräsidiums Stuttgart

Wolfgang Reimer

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„Mobilität zu sichern und weiterzuentwickeln ist in einer modernen Industriegesellschaft von zentraler zentrale Bedeutung. Hierzu gibt es vielfältige Erfahrungen und bestimmt auch neue Ideen. Im Mobilitätspakt Aalen-Heidenheim wollen wir diese bei der Bürgerbeteiligung sammeln, um möglichst viele Aspekte in die Abwägung einbeziehen zu können. So haben wir die einmalige Chance, das bestehende Angebot nachhaltig zu stärken und die Attraktivität zu steigern.“

Dr. Joachim Bläse
Landrat des Ostalbkreises

Dr. Joachim Bläse

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„Für die langfristige Attraktivität der Region Ostwürttemberg bedarf es eines zuverlässigen und leistungsfähigen Verkehrssystems. Der Mobilitätspakt bündelt die Stärken und Interessen aller Partner, um mit einem ganzheitlichen Ansatz ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Mobilitätskonzept zu entwickeln. Das Mobilitätsverhalten können wir dabei nur verbessern, wenn wir die Probleme und Bedürfnisse vor Ort berücksichtigen und die Bürgerinnen und Bürger bei der Entwicklung von Mobilitätslösungen aktiv einbinden. Daher ist die Bürgerbeteiligung auch ein zentraler Bestandteil des Mobilitätspaktes.“

Peter Polta
Landrat des Landkreises Heidenheim

Peter Polta

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„Der Mobilitätspakt für den Lebens- und Wirtschaftsraum zwischen Aalen und Heidenheim ist ein richtiger und wichtiger Schritt in Richtung eines verkehrsträgerübergreifenden Mobilitätskonzeptes. Ein gemeinsames Anliegen nicht nur der kommunalen Partner und der Wirtschaft, um zukunftsweisende Lösungen für die täglichen Verkehrsprobleme zu finden und die Anbindung der Raumschaft an die großen benachbarten Verkehrsachsen und Wirtschaftsräume zu gewährleisten. Gemeinsam wollen wir mittels kurz-, mittel- und langfristig wirkender Maßnahmen eine gute Verkehrsinfrastruktur und intelligente Konzepte entwickeln. Dabei gilt es auch die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz im Blick zu behalten. Besonders wichtig ist uns dabei, dass unsere Bürgerinnen und Bürger über eine Beteiligungsplattform im Internet die Möglichkeit haben, eigene Ideen einzubringen und sich über den Stand des Mobilitätspaktes zu informieren.“

Volker M. Heepen
Geschäftsführer der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH

Volker M. Heepen

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Als Geschäftsführer der NVBW ist mir insbesondere ein attraktiver Schienenpersonennahverkehr in der Region ein großes Anliegen. Die Elektrifizierung und der Ausbau der Brenzbahn ist ein wegweisender Lückenschluss im Schienennetz Baden Württembergs und stellt die Weichen sowohl für ein attraktiveres, als auch klimafreundlicheres Angebot auf der Strecke.

Thilo Rentschler
Oberbürgermeister der Stadt Aalen

Thilo Rentschler

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„Auf der Achse Aalen/Heidenheim als starkem Wirtschaftsraum in der Region ist eine funktionierende Mobilitätsinfrastruktur unerlässlich. Beim Mobilitätspakt sind die großen Unternehmen mit involviert, um interkommunal und landkreisübergreifend in den kommenden Jahren Verkehrskonzepte zu entwickeln. Neben der Straßeninfrastruktur soll der Umweltverbund gestärkt werden. Ansätze dazu sind der Ausbau der Brenzbahn, Radschnell-Wegeverbindungen und smarte Lösungen für Pendler in Form von Apps und Umsteigemöglichkeiten zwischen Verkehrsmitteln. Auf der Wunschliste stehen auch zusätzliche Bahnhalte in Aalen-Süd sowie zwischen Oberkochen und Königsbronn.“ 

Bernhard Ilg
Oberbürgermeister der Stadt Heidenheim

Bernhard Ilg

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„Die wirtschaftliche Dynamik im Lebens- und Wirtschaftsraum zwischen Heidenheim und Aalen erfordert auch Dynamik in der Weiterentwicklung unserer Mobilität. Für jeden Weg das passende Verkehrsmittel zur Verfügung zu haben und diese Verkehrsmittel sinnvoll miteinander zu verknüpfen muss unser Ziel sein.“

Peter Traub
Bürgermeister der Stadt Oberkochen

Peter Traub

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„Der Mobilitätspakt ist ein innovativer Ansatz, das Thema „Verkehr“ in unserer Raumschaft für die Zukunft übergreifend und vernetzt zu denken. Dieser umfassende Ansatz wird Verbesserungen nicht nur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Oberkochen, sondern für den gesamten Raum zwischen Aalen und Heidenheim bringen.“

Michael Stütz
Bürgermeister der Gemeinde Königsbronn

Michael Stütz

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„Ich freue mich, dass der Mobilitätspakt heute unterzeichnet wird. Das Besondere ist, dass gemeinde- und landkreisübergreifend gedacht und gehandelt wird und auch die Unternehmen sowie die Bürger-/innen miteinbezogen werden. Es werden vielfältige Ideen und Planungen entstehen, die eine Verbesserung der Mobilität bringen werden. Für Königsbronn werden die Maßnahmen aus dem Mobilitätspakt für eine Entlastung der Ortsdurchfahrt sorgen.“

Michaela Eberle
Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg

Michaela Eberle

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"Wir freuen uns, dass wir jetzt aktiv mit vielen weiteren Akteuren gemeinsam die Mobilität in unserer Region verbessern wollen. Dabei sollten wir ganzheitlich im Großen denken und dabei kurz-, mittel- und langfristige Ziele in den verschiedenen Bereichen der Mobilität angehen und vor allem umsetzen. Die IHK Ostwürttemberg als Vertreter von rund 28.000 Unternehmen in der Region wird sich hier gern im Interesse ihrer Mitgliedsunternehmen einbringen." 

Dr. Raymund Heinen
Mitglied des Vorstands Paul Hartmann AG

Dr. Raymund Heinen

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Eine gute Mobilitätsinfrastruktur ist ein wichtiger Standortfaktor. Komme ich stressfrei und pünktlich von A nach B, wird die Umwelt entlastet? Fragen, die sie sich viele Bürger und natürlich wir als Unternehmen stellen. Aus diesem Grund unterstützt die HARTMANN GRUPPE den Mobilitätspakt – für Antworten, die unsere Zukunft entscheiden.

Dr. Uwe Knotzer
Mitglied der Voith-Konzerngeschäftsführung

Dr. Uwe Knotzer

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„Mobilität treibt uns an. Als Partner des Mobilitätspakts machen wir gemeinsam energieeffiziente Mobilität für Menschen und Güter möglich. Die globalen Herausforderungen von heute bestimmen die Mobilität von morgen, denn mit dem anhaltenden Bevölkerungswachstum steigt auch der Bedarf an neuen Mobilitätskonzepten in unserem Land. In diesem Umbruch verstehen wir uns als Treiber von Innovationen und Wegbegleiter für zukunftsorientierte Mobilität.“ 

Dr. Matthias Metz
Mitglied des Vorstands Zeiss

Dr. Matthias Metz

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Wir bei ZEISS sehen uns in der Mitverantwortung für den uns unmittelbar umgebenden Raum und die Menschen, die hier leben. An unseren stadtnahen Standorten auf der Ostalb wollen wir daher dazu beitragen, die Verkehrssituation durch nachhaltige und fortschrittliche Mobilität zu entspannen und dabei auch Emissionen zu verringern. Das geht nur mit innovativen Konzepten, die verschiedene Verkehrsoptionen – von Schiene und Bus, über Fahrrad bis hin zu motorisiertem Individualverkehr – intelligent und attraktiv für alle Verkehrsteilnehmer miteinander verknüpfen.

Thomas Eble
Verbandsdirektor Regionalverband Ostwürttemberg

Thomas Eble

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„Der Mobilitätspakt Aalen-Heidenheim nimmt kurz-, mittel- und langfristige Lösungsansätze für diesen hochindustrialisierten und weiter stark wachsenden Arbeits-, Wohn- und Lebensraum in den Blick. Im Sinne eines Umweltverbundes werden innovative Mobilitätslösungen erarbeitet und gemeinsam mit den Partnern verwirklicht. Auf dieser Basis können modellhafte, zukunftsgerichtete Mobilitätskonzepte umgesetzt werden.“

Prof. Dr. Gerhard Schneider
Rektor der Hochschule Aalen

Prof. Dr. Gerhard Schneider

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„Die Hochschule Aalen setzt sich in Forschung, Lehre und Third Mission für Ressourceneffizienz, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität ein und unterstützt daher die Aktivitäten, die im Rahmen des Mobilitätspakts Aalen-Heidenheim stattfinden, sehr gerne.“

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Mobilitätspakt?

Bei einem Mobilitätspakt schließen sich Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zusammen, um gemeinsam Lösungen für Verkehrsprobleme zu entwickeln. Durch einen verkehrsträgerübergreifenden Mobilitätsansatz sollen Verbesserungen in den Bereichen ÖPNV, SPNV, Straßeninfrastruktur, Rad- und Fußverkehr und betriebliches Mobilitätsmanagement erreicht werden. Unter der Beteiligung von Kommunen und Firmen, sowie der Bürgerinnen und Bürger vor Ort werden spürbare Verbesserungen des Verkehrssystems hinsichtlich eines nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilitätsansatzes in einem bestimmten Gebiet angestrebt. Durch den Schulterschluss unterschiedlicher Entscheidungsträger können zudem Schnittstellenproblematiken effizient und schnell gelöst werden.

Worum geht es beim Mobilitätspakt Aalen – Heidenheim?

Unter der Moderation des Landesverkehrsministers Winfried Hermann MdL verständigen sich die Vertreterinnen und Vertreter der für den öffentlichen Personennahverkehr, Straßenverkehr sowie Rad- und Fußverkehr verantwortlichen Partner des Landes Baden-Württemberg, der Landkreise Ostalbkreis und Heidenheim auf Ziele und Eckpunkte für die weitere Entwicklung des Verkehrs im Wirtschaftsraum zwischen Aalen und Heidenheim.

Die Partner vereinbaren zur Verbesserung der Verkehrssituation im Wirtschaftsraum Aalen und Heidenheim einen Mobilitätspakt und erklären, dass unter anderem die Maßnahmen des von den kommunalen Partnern im Positionspapier für einen Mobilitätspakt zwischen Aalen und Heidenheim sowie Maßnahmen und Projekte, die über eine breit angelegte Bürgerbeteiligung identifiziert wurden, in ihrer Zuständigkeit unter Berücksichtigung des vorgesehenen Zeitplans umzusetzen. Im Jahr 2025 sollen die geplanten Maßnahmen und Zuständigkeiten evaluiert und gegebenenfalls nachjustiert werden.

Wer sind die Partner des Mobilitätspaktes?

Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
Regierungspräsidium Stuttgart
Nahverkehrsberatung Baden-Württemberg Ostalbkreis
Landkreis Heidenheim
Stadt Heidenheim
Stadt Aalen
Stadt Oberkochen
Gemeinde Königsbronn
Carl Zeiss AG
Voith GmbH & Co. KG
Paul Hartmann AG
Hochschule Aalen
Regionalverband Ostwürttemberg
IHK Ostwürttemberg

Welche Ziele sollen mit dem Mobilitätspakt erreicht werden?

Den wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Mobilität müssen verstärkt intermodale und vernetzte Lösungsansätze leisten. Ziel ist es deshalb, alle wesentlichen für den Verkehr im Raum Aalen und Heidenheim verantwortlichen Akteure zusammenzubringen, um durch eine Vielzahl von Verbesserungen das Gesamtsystem insgesamt leistungsfähiger zu gestalten. Durch Verbesserungen bei ÖPNV, Rad- und Fußverkehr und die Vernetzung untereinander sowie mit dem motorisierten Individualverkehr ist eine Entlastung der Straßeninfrastruktur möglich und es werden gleichzeitig die Voraussetzungen für eine aus Klimaschutzgründen notwendige, neue und vernetzte Mobilität geschaffen. Dies entspricht auch der Zielsetzung des Landes, dass künftig ein deutlich höherer Anteil von Wegen im öffentlichen Nahverkehr und zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt wird. Bei der Strategie für eine bessere Mobilität im Raum zwischen Aalen und Heidenheim werden innovative Ansätze, wie z.B. die Förderung von umwelt- und klimafreundlichen Antrieben genutzt.

Wie kann ich mich an den Inhalten des Mobilitätspaktes beteiligen?

Aus den genannten Gründen verfolgen die unterzeichnenden Partner in der Region gemeinsam das Ziel, die Grundlagen für eine zukunftsfähige Mobilität im Raum zwischen Aalen und Heidenheim zu schaffen. Durch die Beteiligung von Kommunen und Firmen eröffnet der Mobilitätspakt die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürgern sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Ideen nachhaltiger Mobilitätsstrategien unmittelbar zu vermitteln und die Akzeptanz zu erhöhen. Durch den Schulterschluss unterschiedlichster Entscheidungsträger werden zudem Schnittstellenproblematiken deutlich effizienter und schneller gelöst.

Die Elemente des Mobilitätspakts werden mittels einer Online-Plattform durch die Bevölkerung kommentiert und ergänzt. Die Bevölkerung kann sich online über die Maßnahmen des Mobilitätspaktes informieren. Es findet darüber hinaus auch eine gemeinsame Pressearbeit unter dem Dach des Mobilitätspaktes statt, damit die Erfolge im Pakt in der Öffentlichkeit sichtbar werden.

Was passiert mit meiner Anregung?

Die Plattform zur Meldung von Anregungen und Verbesserungsvorschlägen ist bis 3. Januar 2021 freigeschaltet. Anschließend prüfen die Partner des Mobilitätspaktes die Beiträge auf ihre Umsetzbarkeit und erarabeiten gemeinsam geeignete Maßnahmen. Fortschritt und Umsetzungsstatus der Maßnahmen werden auf der Website bzw. in der Kartenansicht angezeigt. 

Wie sieht die Arbeitsstruktur des Mobilitätspaktes aus?

Wichtige Entscheidungen fallen im Steuerkreis des Mobilitätspaktes. Im Steuerkreis sitzen Entscheider aller Partner des Mobilitätspaktes. Dieser tagt etwa alle sechs Monate.

Die Koordinierungsgruppe bildet die operative Führungsebene zur Lenkung und Entscheidungsvorbereitung für den Steuerkreis. Mitglieder sind auch hier Vertreterinnen und Vertreter der Unterzeichner des Mobilitätspaktes. Die Koordinierungsgruppe trifft sich mehrmals im Jahr und steht im ständigen Austausch miteinander.

In kleineren Arbeitsgruppen werden themenspezifische Vorhaben und beschlossene Arbeitspakete gemeinsam bearbeitet. Aufträge für die Arbeitsgruppen werden durch die Koordinierungsgruppe beschlossen. In den Arbeitsgruppen wird die Sacharbeit vorangetrieben und der Koordinierungsgruppe berichtet.

Gibt es weitere Mobilitätspakte in Baden-Württemberg?

In Baden-Württemberg gibt es bereits drei Mobilitätspakte, die unter der politischen Leitung des Landes gegründet und geführt werden: in den Regionen Heilbronn – Neckarsulm, Walldorf – Wiesloch und in Rastatt. Weitere Mobilitätspakte sind bereits in Planung. Informationen zu den Mobilitätspakten finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Verkehr unter vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetspakte/.

Fragen oder Anregungen?

Unter dem Reiter FAQs haben wir die wichtigsten Informationen zum Mobilitätspakt für Sie aufbereitet. Bei darüber hinaus gehenden Fragen oder allgemeinen Anregungen nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit uns auf. 

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