Nachhaltige Mobilität:

Zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept für den Lebens- und Wirtschaftsraum Aalen/Heidenheim

Das gemeinsame Anliegen der Partner des Mobilitätspaktes ist die Lösung von Verkehrsproblemen im Lebens- und Wirtschaftsraum Aalen/Heidenheim und die Verbesserung der Anbindung des Raumes an die benachbarten Wirtschaftsräume. In diesem Zuge werden Verbesserungsmaßnahmen in den Bereichen öffentliche Verkehrsmittel, Rad- und Fußverkehr sowie betriebliches Mobilitätsmanagement entwickelt. Essenziell ist dabei eine gute Vernetzung der Verkehrsmittel, um die Mobilitätswende in der Region Ostwürttemberg voranzutreiben. Bei der Strategie für eine bessere Mobilität im Raum zwischen Aalen und Heidenheim werden innovative Ansätze, wie z. B. die Förderung von umwelt- und klimafreundlichen Antrieben oder der Ausbau von Sharing-Angebote genutzt.

Vielen Dank!

Der Zeitraum der Bürgerbeteiligung ist abgelaufen. Ihre Vorschläge werden nun bearbeitet und ausgewertet.

Neue Anregung einreichen

Bitte ziehen Sie Ihren Pin an die gewünschte Stelle bevor Sie Ihre Anregung einreichen!
 
Klicken Sie auf das Captcha um ein neues Captcha zu erzeugen

Neue Anregung einreichen

 
Klicken Sie auf das Captcha um ein neues Captcha zu erzeugen

Ortsübergreifende Projekte

topic icon
Aalen
Vernetzung

Mobility Hubs

Moderne Mobilitätsformen erfordern in Zukunft den Ausbau von Bahnhöfen zu zentralen Mobilitätsdrehscheiben. Mittels Mobility Hubs – einem modularen System von Mobilitätslösungen und -dienstleistungen, die aufeinander abgestimmt sind, soll dieses Ziel erreicht werden. Hierfür sind die Bahnhöfe Aalen, Oberkochen und Heidenheim geeignet. https://aa-hdh.mobilitaetspakt-bw.de/filefly/api?action=stream&path=%2Fcontent-img%2Fmassnahmenubersicht.pdf

topic icon
Aalen
ÖPNV

Brenzbahn

Die Brenzbahn zwischen Aalen und Ulm ist neben der Bundesstraße B19 die zentrale Infrastrukturachse im Wirtschaftsraum Aalen/Heidenheim. Die Unterzeichner verfolgen daher das gemeinsame Ziel einer zukunftsorientierten Angebotsausweitung im Personen- und Güterverkehr.

topic icon
Heidenheim
Innovation

Seilbahn

Seilbahnen wurden bislang überwiegend für touristische Zwecke in alpinen Gebieten eingesetzt. Mittlerweile rücken sie auch im urbanen Raum als Ergänzung oder Alternative klassischer Verkehrsmittel ins Blickfeld. So konnten sich Seilbahnen insbesondere in südamerikanischen und afrikanischen Metropolen als vollwertige Bestandteile der städtischen Verkehrssysteme etablieren. In Deutschland gibt es bislang keine Erfahrungen mit urbanen Seilbahnen, die in den öffentlichen Nahverkehr eingebunden sind.

topic icon
Aalen
Innovation

E-Busse

Vor dem Hintergrund des Klimawandels spielen Elektrofahrzeuge in einem zukunftsorientierten Mobilitätskonzept eine zentrale Rolle. Um die europäischen CO2-Emisionsnormen bei LKW und Bussen einzuhalten, werden auch in diesem Bereich alternative Antriebe eine immer wichtigere Rolle spielen. Gemäß der „Clean Vehicles Directive“ der EU müssen beispielsweise bis 2025 45 Prozent der neubeschafften Busse saubere Fahrzeuge sein. Also Fahrzeuge, die nicht mehr mit Diesel, sondern beispielsweise mit synthetischen Kraftstoffen, Biokraftstoffen oder eben batterieelektrisch bzw. mit Brennstoffzelle angetrieben werden. In der Region Ostwürttemberg sind bereits E-Busse bspw. bei den Unternehmen Stadtbus Gmünd, OVA oder HVG im Einsatz.

topic icon
Heidenheim
Radverkehr

Radwegenetz

Trotz großer Anstrengungen im Ostalbkreis und im Landkreis Heidenheim bestehen noch Lücken und Defizite bei der Erschließung des Radverkehrspotenzials. Ziel ist es, ein flächendeckendes Radwegenetz im Gebiet des Mobilitätspaktes zu etablieren. Das Grundgerüst bietet das Landesradwegenetz „RadNETZ BW“, welches durch ein flächendeckendes Kreisnetz ergänzt werden muss. Neue überörtliche Netzelemente wie z. B. Radschnellverbindungen (RSV) bieten für den Alltagsverkehr – insbesondere für Berufs- und Ausbildungswege – eine attraktive Möglichkeit, auch längere Strecken zügig und sicher mit dem Fahrrad zurückzulegen und entlasten somit die stark frequentierten Pendlerstrecken. Es ist zu prüfen, wo im Zuge wichtiger Alltagspendlerachsen ein entsprechend hohes Potenzial besteht, um Verkehrsverlagerungen zugunsten des Radverkehrs zu erreichen (Foto: VM Baden-Württemberg, Valentin Marquardt).

Aktuelle Nachrichten zum Mobilitätspakt

Dritte Sitzung der Koordinierungsgruppe
Koordinierungsgruppe

Dritte Sitzung der Koordinierungsgruppe

anführungszeichen

Am 30. März 2022 fand unter der Leitung des Regierungspräsidiums Stuttgart die dritte gemeinsame Sitzung des Koordinierungskreises im Mobilitätspakt Aalen-Heidenheim statt. Die Leitungen der sechs thematischen Arbeitsgruppen konnten in der Sitzung über gute Projektfortschritte in allen Bereichen und eine stetige und konstruktive Zusammenarbeit im Kreise der beteiligten Akteurinnen und Akteure berichten. Neben der Umsetzung des RadNETZ haben die Partner zusätzlich die Beauftragung einer Potenzialuntersuchung für einen Radschnellweg beschlossen. Bei einem nachgewiesenen Potenzial von über 2.000 Radfahrenden pro Tag könnte sich eine vertiefende Machbarkeitsstudie zur Umsetzung einer Radschnellverbindung zwischen Aalen und Heidenheim anschließen, die vom Land gefördert wird. Zur vollständigen Pressemitteilung.

Zeiss-Werksbus bis Dezember 2022 für weitere Firmen geöffnet
Arbeitsgruppe

Zeiss-Werksbus bis Dezember 2022 für weitere Firmen geöffnet

anführungszeichen

Die Arbeitsgruppe Betriebliches bzw. Behördliches Mobilitätsmanagement (AG BMM) des 2020 aufgelegten Mobilitätspakts Aalen/Heidenheim hat in Gesprächen mit der Firma ZEISS die Nutzung der Werksbusse, die seither nur Zeiss-Mitarbeitenden zur Verfügung standen, auch für Mitarbeitende anderer Firmen ermöglicht. Die Pilotphase wurde jetzt nochmals bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Die Arbeitsgruppe Betriebliches bzw. Behördliches Mobilitätsmanagement (AG BMM) des 2020 aufgelegten Mobilitätspakts Aalen/Heidenheim hat in Gesprächen mit der Firma ZEISS die Nutzung der Werksbusse, die seither nur Zeiss-Mitarbeitenden zur Verfügung standen, auch für Mitarbeitende anderer Firmen ermöglicht. Die Pilotphase wurde jetzt nochmals bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Zur vollständigen Pressemitteilung.

Bearbeitete Dokumentation der Hinweise und Anmerkungen aus dem Werkstattgespräch
Werkstattgespräch

Bearbeitete Dokumentation der Hinweise und Anmerkungen aus dem Werkstattgespräch

anführungszeichen

Die von den insgesamt 17 Vertreterinnen und Vertretern der digitalen Veranstaltung (darunter Vertreterinnen und Vertreter des BUND, VCD und ADFC, regionale Interessensgruppen, Mobilitätsdienstleister sowie größere Arbeitgeber aus der Region) eingebrachten Fragen, Hinweise und Anmerkungen wurden im Anschluss von den beteiligten Partnern der 6 Arbeitsgruppen des Mobilitätspakts Aalen-Heidenheim bearbeitet und kommentiert. Im unten verlinkten Dokument sind die Eingaben mit den jeweiligen Antworten der Arbeitsgruppen vollumfänglich einzusehen. Im weiteren Prozess der Ausarbeitung und Umsetzung der Maßnahmen des Mobilitätspakts Aalen-Heidenheim werden die vielen konkreten Ideen, Hinweise und Anregungen berücksichtigt und in den Arbeitsprozess mit einfließen. Zur bearbeiteten Dokumentation.

Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure
Werkstattgespräch

Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure

anführungszeichen

Das Werkstattgespräch zum Mobilitätspakt Aalen-Heidenheim am 27.10.2021 gab zivilgesellschaftlichen Verbänden, Vereinen, Interessensgruppen und Arbeitgebern die Möglichkeit, ihre Ideen und Hinweise zum Mobilitätspakt Aalen-Heidenheim in den laufenden Arbeitsprozess einzubringen. Insgesamt folgten 17 Vertreterinnen und Vertreter der Einladung zum Werkstattgespräch und nahmen an der digitalen Veranstaltung teil, darunter Vertreterinnen und Vertreter des BUND, VCD und ADFC, regionale Interessensgruppen, Mobilitätsdienstleister sowie größere Arbeitgeber aus der Region. Sie gaben mit ihrer Expertise und Beiträgen hilfreiche Eingaben zur Weiterentwicklung und Konkretisierung des bislang 42 Maßnahmen umfassenden Maßnahmenpaketes. Hier zur vollständigen Zusammenfassung.

Mit kurz- und langfristigen Schritten für eine zukunftsfähige Mobilität
Steuerkreis

Mit kurz- und langfristigen Schritten für eine zukunftsfähige Mobilität

anführungszeichen

Verkehrsminister Winfried Hermann zum Fortschritt im Mobilitätspakt: „Schon die ersten Monate der Zusammenarbeit im Mobilitätspakt Aalen/Heidenheim haben gezeigt, dass sich eine Vernetzung der Akteurinnen und Akteure bezahlt macht. Wir sind gut vorangekommen und haben nun ein vielseitiges Bündel an Maßnahmen. Wichtige Themen wie der Ausbau der Brenzbahn, die Schaffung neuer Strukturen für den Radverkehr sowie Anreize für die Verlagerung der Pendlerverkehre auf den Umweltverbund gehören dazu. Es gilt nun, zügig die Verkehrssituation für die Bevölkerung vor Ort zu verbessern und dabei die Klimaschutzziele im Blick zu haben. In der engen Vernetzung müssen wir zeigen, dass wir für einen erfolgreichen Mobilitätswandel an einem Strang ziehen.“ Hier die vollständige Pressemitteilung.

Maßnahmenpaket beschlossen
Steuerkreis

Maßnahmenpaket beschlossen

anführungszeichen

Im Rahmen der ersten Sitzung des Steuerkreises unter der Leitung von Verkehrsminister Winfried Hermann haben am 2. Juli 2021 die Partner des Mobilitätspaktes ein 42 Maßnahmen umfassendes Paket beschlossen, um die verkehrlich überlastete Raumschaft zwischen Aalen und Heidenheim lebenswert zu erhalten und ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept zu entwickeln. Die Anregungen aus der Bürgerschaft im Rahmen der online durchgeführten Bürgerbeteiligung flossen bei der Erarbeitung des Maßnahmenpaketes ein. Dazu haben sechs Arbeitsgruppen in den vergangenen Monaten die Anregungen aus der Bürgerschaft ausgewertet und kommentiert. Damit konnten die bereits im Gründungspapier des Mobilitätspaktes definierten Handlungsfelder um weitere Maßnahmen angereichert werden. Zum Maßnahmenpaket.

Erste Sitzung der Unter-AG Mobility Hubs
Arbeitsgruppe

Erste Sitzung der Unter-AG Mobility Hubs

anführungszeichen

Die Arbeitsgruppe unter der Leitung des Regionalverbands Ostwürttemberg treibt die Verbesserung der Verknüpfung von Bahn-, Bus- und Radverkehr, Sharing-Angeboten und Elektromobilität in Form von Mobilitätsstationen bzw. sogenannten Mobility Hubs in den Kommunen voran. Dirk Oetting vom Regierungspräsidium Stuttgart stellte in einer ersten Sitzung der AG am 1. Juli 2021 die Förderbedingungen für multimodale Knoten vor und gab wichtige Hinweise zur Antragsstellung. Die Kommunen hatten eine gute Möglichkeit, im direkten Austausch eine Förderfähigkeit ihrer nachhaltigen Mobilitätslösungen zu prüfen. Des Weiteren fand ein Austausch über das Bikeshaing-Angebot von RegioRadStuttgart statt. In einem Folgetermin sollen weitere Bausteine der Mobility Hubs, wie z. B. Fahrradabstellanlagen in den Fokus rücken. Fördermöglichkeiten nach LGVFG.

Befahrung des Radwegs Aalen-Heidenheim
Arbeitsgruppe

Befahrung des Radwegs Aalen-Heidenheim

anführungszeichen

Die Arbeitsgruppe Rad- und Fußverkehr bearbeitet im Rahmen des Mobilitätspaktes unter anderem die Verbesserung der Radinfrastruktur im Lebens- und Wirtschaftsraum zwischen Aalen und Heidenheim. Um den Radverkehr auf Pendlerstrecken attraktiver zu gestalten, soll die bestehende Radwegeinfrastruktur zu einer schnell, komfortabel und ganzjährig befahrbaren Radverbindung weiterentwickelt werden. In einer ersten Befahrung am 20. Mai 2021 mit Vertretern der verschiedenen Baulastträger wurden Potenziale auf dem Teilabschnitt Aalen-Oberkochen untersucht. In einer weiteren Befahrung soll der zweite Abschnitt zwischen Oberkochen und Heidenheim betrachtet werden. Ausgangspunkt für die Planungen sind die bestehenden Radverkehrskonzepte der Kommunen und das RadNETZ BW.

Zweite Sitzung der Unter-AG Digitale Vernetzung
Arbeitsgruppe

Zweite Sitzung der Unter-AG Digitale Vernetzung

anführungszeichen

Am 5. Mai 2021 wurden die Bemühungen der Unterarbeitsgruppe „Digitale Vernetzung“ unter der Leitung von Andrzej Sielicki, RVO zur Verbesserung der Mobilität mittels digitaler Lösungen fortgeführt. Ansgar Engbert von der Stadt Herrenberg stellte den intermodalen Ansatz der Open Source-Lösung „stadtnavi“ vor. Außerdem tauschten sich die Mitglieder über die Erkenntnisse aus dem Modellprojekt AA-MOBIL aus. Das Unternehmen Stradico stellte seinen Ansatz zur Fahrplanauskunft über google maps vor, wie er für den Raum Ellwangen in Kooperation mit OstalbMobil und der Stadt Ellwangen bereits umgesetzt wurde. Im Rahmen des Mobilitätspaktes sollen die bestehenden digitalen Auskunftsysteme weiterentwickelt und in einer integrierten Mobilitäts-App gebündelt werden.

Zweite Sitzung der Koordinierungsgruppe
Koordinierungsgruppe

Zweite Sitzung der Koordinierungsgruppe

anführungszeichen

Am 29. April 2021 fand unter der Leitung des RP Stuttgart die zweite Sitzung der Koordinierungsgruppe statt. Die Leiter der sechs Arbeitsgruppen präsentierten die Ergebnisse ihrer Arbeit und stellten Maßnahmen aus den jeweiligen Handlungsfeldern vor. Im Bereich Radverkehr wird der Fokus auf einer schnellen und durchgängigen Radverbindung zwischen Aalen und Heidenheim liegen. Des Weiteren wurden Maßnahmen zum Ausbau der Brenzbahn und zur Weiterentwicklung des ÖPNV abgestimmt. Hierbei spielen Themen der Vernetzung mittels Mobilitätsstationen und Mobilitäts-App sowie digitale Möglichkeiten der Fahrgastinformation und des Ticketing eine wichtige Rolle. Zur Verbesserung des Straßenverkehrs ist eine kommunenübergreifende Verkehrsanalyse geplant.

Sachstandsbericht im Kreistag des Ostalbkreises
Kreistag Ostalbkreis

Sachstandsbericht im Kreistag des Ostalbkreises

anführungszeichen

Die Kreisverwaltung des Ostalbkreises informierte am 27. April 2021 über die aktuellen Entwicklungen und das weitere Vorgehen im Rahmen des Mobilitätspaktes. Hierbei wurden der integrierte und verkehrsträgerübergreifende Ansatz des gemeinsamen Paktes, die Arbeitsstrukturen, die Maßnahmen der Bürgerbeteiligung sowie das weitere Verfahren zur Entwicklung und Umsetzung konkreter Verbesserungsmaßnahmen erläutert. Dabei wurde unterstrichen, dass die einzelnen Maßnahmen in der finanziellen und organisatorischen Verantwortung des jeweils zuständigen Partners verbleiben. Der kooperative und partnerübergreifende Ansatz des Paktes erleichtert allerdings den Austausch und ermöglicht die Lösung der vielschichtigen Verkehrsprobleme. Hier die entsprechende Sitzungsvorlage.

Unterarbeitsgruppe Digitale Vernetzung
Arbeitsgruppe

Unterarbeitsgruppe Digitale Vernetzung

anführungszeichen

Am 14. April 2021 fand das erste Treffen zur Abstimmung der Möglichkeiten der digitalen Vernetzung statt. Die Gruppe wurde aus der AG Innovation und Vernetzung heraus initiiert, um sich gezielt mit den Themen Mobilitäts-App, elektronische Auskunftsysteme und Datenmanagement zu beschäftigen. Unter der Leitung des RVO diskutierten unter anderem Vertreter der Landkreise und Städte, der Fachhochschule Aalen und der NVBW über bestehende digitale Angebote und das weitere Vorgehen zur Entwicklung einer integrierten Mobilitäts-App für die Region Ostwürttemberg. Pamela Berner aus dem Referat 95 des RP Tübingen stellte die Aktivitäten der Mobilitätszentrale Baden-Württemberg vor, Vertreter der NVBW präsentierten das Projekt MobiData BW.

Mobilitätspakt wird konkreter
Pressemitteilung

Mobilitätspakt wird konkreter

anführungszeichen

Nach der formellen Unterzeichnung des Mobilitätspakts Aalen-Heidenheim am 30. Oktober 2020 wird die Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation im Wirtschafts- und Lebensraum Aalen-Heidenheim konkreter. Im Zeitraum vom 30. Oktober 2020 bis zum 3. Januar 2021 hatten Bürgerinnen und Bürger insgesamt 638 Anregungen und Wünsche für ein besseres und leistungsfähigeres Verkehrssystem über die Bürgerbeteiligung auf der Website des Mobilitätspaktes eingebracht. Ihre Anregungen werden nun im Rahmen von 6 thematischen Arbeitsgruppen ausgewertet. Hier die vollständige Pressemitteilung.

Erste Sitzung der AG ÖPNV
Arbeitsgruppe

Erste Sitzung der AG ÖPNV

anführungszeichen

Am 3. Februar 2021 fand sich die Arbeitsgruppe ÖPNV zu ihrer ersten virtuellen Sitzung unter der Leitung von Landrat Dr. Joachim Bläse zusammen. Aus den Anregungen der Bürgerbeteiligung und aus der Mitte der Partner des Mobilitätspakts ergaben sich erste Ansatzpunkte für Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität. Neben mittelfristigen Maßnahmen, wie der Fortschreibung und Umsetzung der Nahverkehrspläne der beiden Landkreise, sollen auch kurzfristig erzielbare Verbesserungen für ÖPNV-Nutzer im Bereich Ticketing, Fahrplanangebot und Fahrpreisgestaltung umgesetzt werden. Im Zuge der Digitalisierung des ÖPNV können Verbesserungen bei der Fahrgastauskunft oder mit der neuen App CICO-BW erreicht werden. 

Erste Sitzung der AG Innovation und Vernetzung
Arbeitsgruppe

Erste Sitzung der AG Innovation und Vernetzung

anführungszeichen

Unter der Leitung von Regionalverbandsdirektor Thomas Eble fand am 2. Februar 2021 das erste virtuelle Treffen der Arbeitsgruppe „Innovation und Vernetzung“ statt. Bei dieser Sitzung wurden Maßnahmen zur Verbesserung der räumlichen und digitalen Vernetzung der Verkehrsmittel beispielsweise in Form von Mobility Hubs besprochen. Die beteiligten Akteure verständigten sich zudem darauf, im Rahmen des Mobilitätspaktes eine gemeinsame Mobilitäts-App für die Region Ostwürttemberg zu entwickeln, die möglichste alle verfügbaren Mobilitätsangebote auf einer Plattform bündeln soll. Darüber hinaus wurde über die Möglichkeiten innovativer Verkehrsmittel wie Seilbahnen oder Lufttaxis diskutiert.

Zweite Sitzung der AG Betriebliches Mobilitätsmanagement
Arbeitsgruppe

Zweite Sitzung der AG Betriebliches Mobilitätsmanagement

anführungszeichen

Die Arbeitsgruppe "Betriebliches Mobilitätsmanagement" hat am 5. Februar 2021 bereits ihre zweite virtuelle Sitzung abgehalten. Dabei ging es unter anderem um die Frage, unter welchen Bedingungen es sinnvoll wäre, die bereits aus dem Ostalbkreis zur Firma Zeiss bestehenden Werksverkehre auszuweiten und gegebenenfalls auch im Landkreis Heidenheim aufzubauen. Die AG diskutierte zudem, wie ein Wandel des Mobilitätsverhaltes hin zu mehr alternativen Verkehrsmitteln gelingen kann. Hier sollen nun konkrete Maßnahmen entwickelt werden. In der nächsten Sitzung geht es um Förderprogramme des Landes zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement.

Erste Sitzung der AG Schieneninfrastruktur und -betrieb
Arbeitsgruppe

Erste Sitzung der AG Schieneninfrastruktur und -betrieb

anführungszeichen

Am 27. Januar 2021 fand die erste Sitzung der Arbeitsgruppe „Schieneninfrastruktur und -betrieb“ unter der Leitung von Landrat Peter Polta statt. Die hochrangig besetzte Runde mit Vertretern der am Mobilitätspakt beteiligten Partner und des Vereins Regio-S-Bahn Donau-Iller stimmte das weitere Vorgehen zur Verbesserung des Schienenverkehrs auf der Brenzbahn ab. Neben Maßnahmen zur Ausweitung des Angebots im Personenverkehr wurden auch die Themen Güterverkehr und Elektrifizierung besprochen. Außerdem sollen die weiteren Planungen und die Anmeldung des Gesamtprojekts in der Förderkulisse des Bundes-GVFG zügig vorangetrieben werden.

Erste Sitzung der AG Betriebliches Mobilitätsmanagement
Arbeitsgruppe

Erste Sitzung der AG Betriebliches Mobilitätsmanagement

anführungszeichen

Die Arbeitsgruppe „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ hat sich am 15. Januar 2021 zu ihrer ersten Online-Sitzung zusammengefunden. Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) umfasst alle Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen, um den von ihnen verursachten Verkehr zu lenken und möglichst zu verringern. Im Rahmen der Besprechung wurden die Ziele des BMM, Werksverkehre und Studien zum Mobilitätsverhalten der Mitarbeiter der Firmen Zeiss, Voith und Hartmann thematisiert. Weiterführende Informationen zum BMM finden Sie auf der Seite des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg.

Erste Sitzung der Koordinierungsgruppe
Koordinierungsgruppe

Erste Sitzung der Koordinierungsgruppe

anführungszeichen

Am 11. Dezember 2020 fand die erste Sitzung der Koordinierungsgruppe statt. Das virtuelle Treffen wurde von Stefan Heß, Leiter der Abteilung für Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Stuttgart, geleitet. Die Koordinierungsgruppe hat eine Mittlerfunktion zwischen den thematischen Arbeitsgruppen der Fachebene und dem Steuerkreis, der unter der politischen Leitung des Landesverkehrsministeriums über konkrete Maßnahmen und Ziele im Mobilitätspakt entscheidet. Anfang 2021 sollen sich die Arbeitsgruppen konstituieren und ihre Arbeit aufnehmen, um konkrete Maßnahmen auf Basis der Bürgeranliegen zu entwickeln. Hier die vollständige Pressemitteilung.

Absichtserklärung Brenzbahn
Brenzbahn

Absichtserklärung Brenzbahn

anführungszeichen

Auf Initiative des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann MdL üben Land, Region und Deutsche Bahn einen Schulterschluss, um wichtige Ausbauschritte und die Elektrifizierung der bisher durchgehend eingleisigen Strecke anzugehen. Dazu wurde am Freitag, 4. Dezember von den Beteiligten eine Absichtserklärung unterzeichnet. Diese Erklärung umfasst drei Infrastrukturpakete (Zweigleisiger Ausbau in den Paketen 1 und 2 sowie Elektrifizierung in Paket 3) und zeigt Perspektiven insbesondere zur Planung und zum Erreichen der betrieblichen wie infrastrukturellen Ziele auf. Hier die vollständige Pressemitteilung.

Mobilitätspakt unterzeichnet
Mobilitätspakt

Mobilitätspakt unterzeichnet

anführungszeichen

Im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung wurde am 30. Oktober der vierte Mobilitätspakt im Land Baden-Württemberg unterzeichnet. Die ursprünglich in Präsenz geplante Veranstaltung in Oberkochen musste Corona-bedingt via Internet stattfinden. Aufgrund einer kurzfristig anberaumten Sitzung des Landtags konnten Verkehrsminister Winfried Hermann MdL sowie der Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch (SPD), der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Winfried Mack (CDU) und der Abgeordnete Martin Grath (GRÜNE) zu ihrem Bedauern nicht persönlich teilnehmen. Der Verkehrsminister war mittels einer vor der Veranstaltung aufgezeichneten Videobotschaft zugeschaltet. Hier die vollständige Pressemitteilung.

Gründungserklärung
Mobilitätspakt

Gründungserklärung

anführungszeichen

Der Mobilitätspakt strebt mit einer Vielzahl kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen intermodale und vernetzte Lösungen für die bestehenden Verkehrsprobleme an. Im Rahmen des Mobilitätspaktes sollen Maßnahmen in den Bereichen ÖPNV/SPNV, Rad- und Fußverkehr, Motorisierter Individualverkehr, Schieneninfrastruktur und Betriebliches Mobilitätsmanagement entwickelt und umgesetzt werden. Grundsätzlich sollen durch die Verbesserung der Schnittstellen zwischen allen Verkehrsträgern Mobilitätsalternativen aufgezeigt werden. Lesen Sie hier die vollständige Gründungserklärung zum Mobilitätspakt.

Bürgerbeteiligung gestartet
Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung gestartet

anführungszeichen

Vom 30. Oktober bis 20. Dezember sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt, Ihre Anregungen zur Verbesserung der Mobilität zu melden. Auf einer Karte können an den jeweiligen Orten mit Verbesserungspotenziale Pins gesetzt werden. Die Beiträge werden durch die Partner des Mobilitätspaktes freigegeben und können von anderen Besuchern der Seite bewertet werden. Im Anschluss werden die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung durch die Partner des Mobilitätspaktes ausgewertet und gegebenenfalls in konkrete Verbesserungsmaßnahmen überführt. Der Umsetzungsstand der Maßnahmen wird ebenfalls auf der Projektseite dokumentiert.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Mobilitätspakt?

Bei einem Mobilitätspakt schließen sich Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zusammen, um gemeinsam Lösungen für Verkehrsprobleme zu entwickeln. Durch einen verkehrsträgerübergreifenden Mobilitätsansatz sollen Verbesserungen in den Bereichen ÖPNV, SPNV, Straßeninfrastruktur, Rad- und Fußverkehr und betriebliches Mobilitätsmanagement erreicht werden. Unter der Beteiligung von Kommunen und Firmen, sowie der Bürgerinnen und Bürger vor Ort werden spürbare Verbesserungen des Verkehrssystems hinsichtlich eines nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilitätsansatzes in einem bestimmten Gebiet angestrebt. Durch den Schulterschluss unterschiedlicher Entscheidungsträger können zudem Schnittstellenproblematiken effizient und schnell gelöst werden.

Worum geht es beim Mobilitätspakt Aalen – Heidenheim?

Unter der Moderation des Landesverkehrsministers Winfried Hermann MdL verständigen sich die Vertreterinnen und Vertreter der für den öffentlichen Personennahverkehr, Straßenverkehr sowie Rad- und Fußverkehr verantwortlichen Partner des Landes Baden-Württemberg, der Landkreise Ostalbkreis und Heidenheim auf Ziele und Eckpunkte für die weitere Entwicklung des Verkehrs im Wirtschaftsraum zwischen Aalen und Heidenheim.

Die Partner vereinbaren zur Verbesserung der Verkehrssituation im Wirtschaftsraum Aalen und Heidenheim einen Mobilitätspakt und erklären, dass unter anderem die Maßnahmen des von den kommunalen Partnern im Positionspapier für einen Mobilitätspakt zwischen Aalen und Heidenheim sowie Maßnahmen und Projekte, die über eine breit angelegte Bürgerbeteiligung identifiziert wurden, in ihrer Zuständigkeit unter Berücksichtigung des vorgesehenen Zeitplans umzusetzen. Im Jahr 2025 sollen die geplanten Maßnahmen und Zuständigkeiten evaluiert und gegebenenfalls nachjustiert werden.

Wer sind die Partner des Mobilitätspaktes?

Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
Regierungspräsidium Stuttgart
Nahverkehrsberatung Baden-Württemberg Ostalbkreis
Landkreis Heidenheim
Stadt Heidenheim
Stadt Aalen
Stadt Oberkochen
Gemeinde Königsbronn
Carl Zeiss AG
Voith GmbH & Co. KG
Paul Hartmann AG
Hochschule Aalen
Regionalverband Ostwürttemberg
IHK Ostwürttemberg

Welche Ziele sollen mit dem Mobilitätspakt erreicht werden?

Den wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Mobilität müssen verstärkt intermodale und vernetzte Lösungsansätze leisten. Ziel ist es deshalb, alle wesentlichen für den Verkehr im Raum Aalen und Heidenheim verantwortlichen Akteure zusammenzubringen, um durch eine Vielzahl von Verbesserungen das Gesamtsystem insgesamt leistungsfähiger zu gestalten. Durch Verbesserungen bei ÖPNV, Rad- und Fußverkehr und die Vernetzung untereinander sowie mit dem motorisierten Individualverkehr ist eine Entlastung der Straßeninfrastruktur möglich und es werden gleichzeitig die Voraussetzungen für eine aus Klimaschutzgründen notwendige, neue und vernetzte Mobilität geschaffen. Dies entspricht auch der Zielsetzung des Landes, dass künftig ein deutlich höherer Anteil von Wegen im öffentlichen Nahverkehr und zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt wird. Bei der Strategie für eine bessere Mobilität im Raum zwischen Aalen und Heidenheim werden innovative Ansätze, wie z.B. die Förderung von umwelt- und klimafreundlichen Antrieben genutzt.

Wie kann ich mich an den Inhalten des Mobilitätspaktes beteiligen?

Aus den genannten Gründen verfolgen die unterzeichnenden Partner in der Region gemeinsam das Ziel, die Grundlagen für eine zukunftsfähige Mobilität im Raum zwischen Aalen und Heidenheim zu schaffen. Durch die Beteiligung von Kommunen und Firmen eröffnet der Mobilitätspakt die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürgern sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Ideen nachhaltiger Mobilitätsstrategien unmittelbar zu vermitteln und die Akzeptanz zu erhöhen. Durch den Schulterschluss unterschiedlichster Entscheidungsträger werden zudem Schnittstellenproblematiken deutlich effizienter und schneller gelöst.

Die Elemente des Mobilitätspakts werden mittels einer Online-Plattform durch die Bevölkerung kommentiert und ergänzt. Die Bevölkerung kann sich online über die Maßnahmen des Mobilitätspaktes informieren. Es findet darüber hinaus auch eine gemeinsame Pressearbeit unter dem Dach des Mobilitätspaktes statt, damit die Erfolge im Pakt in der Öffentlichkeit sichtbar werden.

Was passiert mit meiner Anregung?

Die Plattform zur Meldung von Anregungen und Verbesserungsvorschlägen ist bis 3. Januar 2021 freigeschaltet. Anschließend prüfen die Partner des Mobilitätspaktes die Beiträge auf ihre Umsetzbarkeit und erarabeiten gemeinsam geeignete Maßnahmen. Fortschritt und Umsetzungsstatus der Maßnahmen werden auf der Website bzw. in der Kartenansicht angezeigt. 

Wie sieht die Arbeitsstruktur des Mobilitätspaktes aus?

Wichtige Entscheidungen fallen im Steuerkreis des Mobilitätspaktes. Im Steuerkreis sitzen Entscheider aller Partner des Mobilitätspaktes. Dieser tagt etwa alle sechs Monate.

Die Koordinierungsgruppe bildet die operative Führungsebene zur Lenkung und Entscheidungsvorbereitung für den Steuerkreis. Mitglieder sind auch hier Vertreterinnen und Vertreter der Unterzeichner des Mobilitätspaktes. Die Koordinierungsgruppe trifft sich mehrmals im Jahr und steht im ständigen Austausch miteinander.

In kleineren Arbeitsgruppen werden themenspezifische Vorhaben und beschlossene Arbeitspakete gemeinsam bearbeitet. Aufträge für die Arbeitsgruppen werden durch die Koordinierungsgruppe beschlossen. In den Arbeitsgruppen wird die Sacharbeit vorangetrieben und der Koordinierungsgruppe berichtet.

Gibt es weitere Mobilitätspakte in Baden-Württemberg?

In Baden-Württemberg gibt es bereits drei Mobilitätspakte, die unter der politischen Leitung des Landes gegründet und geführt werden: in den Regionen Heilbronn – Neckarsulm, Walldorf – Wiesloch und in Rastatt. Weitere Mobilitätspakte sind bereits in Planung. Informationen zu den Mobilitätspakten finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Verkehr unter vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetspakte/.

Fragen oder Anregungen?

Unter dem Reiter FAQs haben wir die wichtigsten Informationen zum Mobilitätspakt für Sie aufbereitet. Bei darüber hinaus gehenden Fragen oder allgemeinen Anregungen nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit uns auf. 

Kontakt
Handy